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Die Korbinianschule auf dem Weg zur Inklusion
Der Begriff „Inklusion“ bestimmt seit einiger Zeit die Diskussion um die Weiterentwicklung der schulischen Bildung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung in Deutschland.
Im Dezember 2008 ratifizierte Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die darauf abzielt, Menschen mit Behinderung das Recht auf ein inklusives gesellschaftliches Leben ganz allgemein und besonders im schulischen Bildungssystem zu garantieren. Dies bedeutet, dass sich Deutschland dazu verpflichtet hat, ein Bildungssystem anzustreben, in dem alle Kinder eine allgemeine, wohnortnahe Schule besuchen können.
Bereits in den 1990er Jahren wurden Konzepte zur Integration von Schülern mit Behinderung zur gemeinsamen Beschulung entwickelt. Mit dem Konzept der Inklusion wird versucht, von Beginn an eine gemeinsame Beschulung zu ermöglichen. Jedem Schüler muss die bestmögliche Förderung gewährt werden. Dies gilt besonders für den großen und differenzierten Hilfebedarf der Schüler mit Behinderung.
Wir als Schule entwickeln schon seit längerem Möglichkeiten und Konzepte, die uns dem Ziel der Integration, der Inklusion und dem Ziel „Eine Schule für alle Kinder“ näher kommen lässt.

Um ein zukunftsfähiges Schulkonzept in Hinblick auf inklusive Bestrebungen zu entwickeln, nutzen wir Treffen in Arbeitskreisen sowie schulhausinterne Fortbildungen und überregionale Fortbildungsangebote.
 
Wir bauen sowohl den Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Regelschulen weiter aus und auf, haben in den vergangenen Jahren Partnerklassen gegründet und stellen aber auch die Frage, wie Schüler mit intensivem Unterstützungsbedarf, also Schüler mit schweren und schwersten Behinderungen in diesem System gefördert werden können, so dass auch ihnen die Teilhabe an inklusiver Bildung ermöglicht wird.